Römer 1,18-21
Heutige Bibellese:
2.Könige 23,36-25,21 / Römer 1,18-32 / Psalm 45,1-18 / Sprüche 22,8
Die Verse 16-17 geben eine kurze Zusammenfassung des Evangeliums: Gerechtigkeit und Leben kommen durch den Glauben, und das Evangelium enthält Kraft – Kraft zur Rettung und Veränderung des Menschen, Kraft zum Verkündigen der frohen Botschaft. Der Rest des Kapitels macht deutlich, warum es so wichtig ist, sich des Evangeliums nicht zu schämen, sondern es weiterzusagen: Über alle Menschen, die das Evangelium nicht annehmen, kommt unausweichlich Gottes Zorn, um deren Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit zu strafen (V.18). Das harte Gericht Gottes ist keinesfalls ungerecht, weil mindestens durch die Existenz des Universums (der Schöpfung) jedem, der etwas nachdenkt, deutlich werden kann, dass dies nur durch Gottes ewige Kraft geschaffen worden sein kann (V.19-20). Viele Menschen haben sich inzwischen so sehr an den Evolutionsgedanken gewöhnt, dass ihnen gar nicht mehr bewusst wird, dass durch Evolution zwar die Entwicklung aber nicht die Existenz bzw. Entstehung der Naturgesetze und eines evolutionsfähigen Universums erklärt werden kann (V.21).
Wer dagegen erkannt hat, dass dies von Gott geschaffen wurde, der darf Gott seinen Dank aussprechen, dass er alles so wunderbar eingerichtet hat und darf sich schon jetzt auf die kommende, noch viel herrlichere Welt freuen!