Lukas 6,43-45

März 25

Heutige Bibellese:

4.Mose 19,1-20,29 / Lukas 6,39-7,10 / Psalm 69,1-16 / Sprüche 11,27


In einem Spiegel können wir unser Äußeres betrachten. Wenn wir auf unsere Worte achten, dann erfahren wir, wie es in unserem Innern aussieht. Denn der Mund redet aus der Fülle dessen, was in uns ist.

Wie wäre es, wenn Sie einmal eine Woche lang notieren, wie oft Gutes, Neutrales oder Böses aus Ihrem Mund hervorkommt – und vor allem, wie oft etwas (noch) Besseres herauskommen könnte? Vermutlich müssten wir nach einem solchen Experiment überrascht feststellen, dass wir deutlich mehr Negatives äußern als Positives, dass wir viel schneller kritisieren als loben und meistens viel Besseres aus unserem „Schatz“ würden hervorzaubern wollen.

Wir wollen doch gute Menschen sein. Warum gelingt uns das nur so selten und bruchstückhaft? Müssen wir vielleicht lernen, mehr auf das Positive im Anderen und in den gegebenen Situationen zu sehen als auf das Negative? Jesus liebt den Anderen, über den ich mich vielleicht gerade ärgere, so sehr, dass er – trotz dessen Fehler – für ihn gestorben ist. Jesus hat die Situation, über die ich mich ärgere, zugelassen – nicht damit ich unzufrieden bin, sondern trotz allem das Beste daraus mache. Wenn wir ihm in allem vertrauen und einen Blick für das Gute bekommen, wird auch unser Herz mit Gutem gefüllt.


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