Römer 2,1-23

Aug 31

Heutige Bibellese:

2.Könige 25,22-30 / Jeremia 1,1-19 / Römer 2,1-24 / Psalm 46,1-12 / Sprüche 22,9


Die Verse 1-13 richten sich in erster Linie an Nichtglaubende und weisen sie auf die Unausweichlichkeit des Gerichtes Gottes hin. Doch auch Glaubenden hat dieser Abschnitt viel zu sagen. Zwar entgehen wir durch unseren Glauben dem Zorngericht Gottes (Joh 3,36), dennoch werden auch unsere Taten einst vor dem Richterstuhl Gottes begutachtet werden (14,10).

Ist es nicht so, dass uns bei anderen Menschen gerade solche Dinge negativ auffallen, mit denen wir selbst unsere Probleme haben (V.1.3)? Statt den anderen zu verurteilen, sollten wir lieber Buße tun, damit wir uns keinen Zorn für den Gerichtstag aufhäufen (V.4-5)! Wir werden von Gott nicht dafür gelobt, dass wir viele Predigten gehört oder Bibel gelesen haben, auch nicht dafür, dass wir gute Lehrer sind, sondern dafür, dass wir seinen Willen getan haben (V.13.17-23)!

Wer nach Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit strebt und dies durch gute Werke zeigt, der wird mit ewigem Leben belohnt werden (V.8). Das bedeutet nicht, dass wir uns das ewige Leben „verdienen“ müssten oder könnten, denn das wichtigste Werk ist der Glaube an Jesus Christus (Joh 6,27-28). Andere gute Werke – die oft Ausdauer erfordern (V.8) – sind Ausdruck für die Echtheit unseres Glaubens. Und auch sie werden von Jesus persönlich belohnt werden (Off 22,12).


Vorheriger Tag