Hohn und Spott

Nov 04

Heutige Bibellese:

Hesekiel 11,1-12,28 / Hebräer 12,12-29 / Psalm 105,16-45 / Sprüche 26,28


Und er [David] nahm seinen Stab in seine Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Schleudertasche diente, und nahm seine Schleuder in seine Hand und ging dem Philister entgegen. [...] Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stöcken zu mir kommst? Und der Philister fluchte David bei seinen Göttern. [...] Und David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Krummschwert. Ich aber komme zu dir mit dem Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast. (1.Sam 17,40.43.45)

Nichtglaubende Menschen mögen über unseren Glauben höhnen und spotten. Unsere Waffen mögen ihnen lächerlich und untauglich erscheinen, so wie der Riese Goliath den kleinen David verlachte, als dieser mit Stöcken und Steinen zu ihm kam.

Doch Davids Waffe waren weder die Steine noch die Stöcke, sondern sein Glaube an den HERRN. Als Goliath die Schlachtreihen Israels verhöhnte, da verhöhnte er den HERRN selbst, der hinter seinem Volk stand. Wer uns verhöhnt, verhöhnt auch unseren HERRN, der uns mit seinem Blut teuer erkauft hat. Wer gegen uns kämpft, muss mit dem Eingreifen Gottes rechnen. Er ist unsere unbesiegbare Waffe. Sollten wir uns da noch fürchten? Es gibt keinen Feind, der mächtiger wäre als unser HERR!