Du sollst nicht töten

Febr 19

Heutige Bibellese:

2.Mose 26,1-27,21 / Markus 3,31-4,25 / Psalm 37,30-40 / Sprüche 10,12


Du sollst nicht töten. (2.Mo 20,13)

Diese Aufforderung ist klar und deutlich. Doch wie sieht es in der Praxis aus? In unserer nachchristlichen Gesellschaft wird das Töten immer weiter legalisiert. Allein in Deutschland sterben (nach offiziellen Angaben) jährlich über 130.000 Embryos durch Abtreibung, das sind ca. 360 pro Tag. Die Mehrheit der Bevölkerung nimmt keinen Anstoß daran.

In den Niederlanden dürfen alte kranke Menschen nach deren Einverständniserklärung getötet werden. Doch wer kann kontrollieren, ob sie wirklich freiwillig sterben, oder unter Druck gesetzt, ihrem vorzeitigen Tod zustimmen?

Manch einer mag nun erleichtert denken, mit diesem Gebot kein Problem zu haben. Aber halt: Wenn ich meinem Bruder zürne oder ihn beleidige, dann ist das in Jesu Augen genauso schlimm wie Töten! Böse Gedanken über andere sind auch dann Sünde, wenn sie verborgen bleiben und nicht zur Tat (wie z.B. Töten) führen!

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! dem Hohen Rat verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr! der Hölle des Feuers verfallen sein wird. (Mt 5,21-22)