Mit Jesus
Heutige Bibellese:
Josua 7,16-8,35 / Lukas 22,35-53 / Psalm 95,1-11 / Sprüche 13,21-23
Jesus spricht nun zu ihnen: Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus! Und ihr werdet finden. Da warfen sie es aus und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr ziehen. [...] Jesus spricht zu ihnen: Kommt her, frühstückt! Keiner aber von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. (Joh 21,5-6.12)
Auch diese Begebenheit zeigt wieder, dass dem Herrn die Nöte der seinen nicht egal sind. Durch sein gezieltes Fragen wird das Ausmaß des Mangels deutlich. Und Jesus sorgt für Abhilfe. Die Jünger befolgen seinen Rat und machen einen überwältigenden Fang. Darüber hinaus hat er bereits ein Frühstück für sie bereitet. Keiner musste mehr fragen, wer er war. Die Tatsachen sprachen für IHN.
Auch bei uns ist es so: Wenn wir Jesus aus den Augen verlieren, leiden wir Mangel. Unser Hunger kann nicht gestillt werden. Erst wenn Jesus wieder der Mittelpunkt in unserem Leben geworden ist und wir täglich seine Gegenwart suchen, können wir uns wieder selbst sättigen („Frühstück“) und auch anderen etwas von Jesus weitergeben (von dem überwältigenden Fischfang). Wenn man den Segen Gottes erlebt, wird es auch keinen Zweifel geben, wer der Urheber des Segens ist.