Selbstverständlich

Sept 27

Heutige Bibellese:

Klagelieder 1,1-2,22 / Apostelgeschichte 24,1-27 / Psalm 71,1-24 / Sprüche 24,11-12


Ein Sohn ehrt den Vater und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich nun Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich Herr bin, wo ist meine Furcht? spricht der HERR der Heerscharen zu euch, [...] (Mal 1,6)

Wollen wir Gott die Ehre geben? Und falls ja: Können wir das? Nehmen wir noch wahr, was Gott in unserem Leben, unserer Gemeinde usw. wirkt? Oder sind für uns die meisten Dinge schon so selbstverständlich, dass sie keiner Erwähnung mehr wert sind? Ein kleines Kind, das es gewöhnt ist, regelmäßig Essen zu bekommen, wird dieses als Selbstverständlichkeit betrachten. Wenn es aber später hört, dass das in anderen Familien ganz anders aussieht und in vielen Ländern sogar Hunger herrscht, dann wird es plötzlich für das tägliche Essen dankbar sein. Sind wir noch Kinder im Glauben, oder sehen wir mit Erwachsenenaugen?

Ein anderer Aspekt betrifft unsere Abhängigkeit von Gott. Wenn ich wenig um seine Führung bitte oder nach seinem Willen frage, sondern alles selber regele, dann kann ich mich für Erfolge selber loben, aber kaum Gott die Ehre geben. Wenn ich dagegen nach seinem Willen frage und bewusst IHN den Herrn meines Lebens sein lasse, dann kann ich gar nicht anders, als IHN für die Erfolge zu loben, weil ER alles gewirkt hat!