Mangel

Febr 25

Heutige Bibellese:

2.Mose 35,4-36,38 / Markus 7,24-8,9 / Psalm 43,1-5 / Sprüche 10,18


Denn der HERR, dein Gott, hat dich in allem Tun deiner Hand gesegnet. Er gab acht auf deine Wanderung durch diese große Wüste: diese vierzig Jahre ist der HERR, dein Gott, mit dir gewesen; es hat dir an nichts gemangelt. (5.Mo 2,7)

Wie ermunternd sind doch diese Worte. Nach 40 Jahren Wüstenwanderung lautete Gottes Bilanz: der HERR ist mit dir gewesen, es hat dir an nichts gemangelt! Israel hatte das freilich oft ganz anders gesehen. Oft hatten sie gemurrt, weil kein Wasser da war, sie nicht länger „nur“ Manna essen wollten und sich nach den Fleischtöpfen und anderen Leckereien Ägyptens sehnten.

Geht es uns nicht oft auch so? Das Leben kann einem manchmal öde vorkommen wie eine Wüste. Manches gibt es, das man gerne hätte, aber nicht hat. Man sehnt sich nach glücklicheren Stunden zurück. Aber leiden wir wirklich Mangel? Wir haben Nahrung, Kleidung und eine Wohnung. Leiden wir Mangel? Und ist unser HERR nicht in bitteren Zeiten mit uns gewesen? Ist das nicht viel besser und wichtiger, als irdisches Glück, das so schnell vergeht?