Gelähmt

Juli 14

Heutige Bibellese:

2.Könige 9,1-10,36 / 2.Thessalonicher 1,1-12 / Psalm 11,1-7 / Sprüche 19,6-7


Und siehe, Männer bringen auf einem Bett einen Menschen, der gelähmt war; und sie suchten ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen. Und da sie nicht fanden, auf welchem Weg sie ihn hineinbringen sollten, wegen der Volksmenge, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn durch die Ziegel hinab mit dem Bett in die Mitte vor Jesus. Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben. (Lk 5,18-20)

Die Nachricht, dass Jesus Kranke heilen konnte, verbreitete sich schnell und viele kamen deshalb zu ihm. Doch manche konnten nicht selber zu Jesus kommen, wie der gelähmte Mann in diesem Text. Aber dennoch war seine Lage nicht hoffnungslos: er hatte Freunde, die ihn zu Jesus brachten, und dafür keine Mühe scheuten. Sie ließen sich nicht von der Volksmenge entmutigen, sondern deckten das Dach ab und brachten den Kranken so direkt vor Jesus.

Auch heute gibt es viele Gelähmte – weniger an den Füßen, als in ihrem Geist. Sie schaffen den Weg zu Jesus nicht alleine. Ihr Geist ist bereits so verkümmert, dass sie keinen Schritt mehr gehen können. Wollen wir nicht für solche Menschen der Freund werden, der mit Beharrlichkeit den Weg zu Jesus ebnet und sich auch von Hindernissen nicht abschrecken lässt?