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Okt 02

Heutige Bibellese:

1.Chronik 5,11-6,66 / Apostelgeschichte 28,1-31 / Psalm 76,1-13 / Sprüche 24,21-22


Geliebte, ich ermahne euch als Beisassen und Fremdlinge, dass ihr euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, enthaltet, und führt euren Wandel unter den Nationen gut, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung! (1.Petr 2,11-12)

Wenn Menschen sich im eigenen Land schlecht benehmen, dann ist das größtenteils ihre private Angelegenheit. Wenn sich dagegen Touristen im Ausland schlecht benehmen, dann wird ihr Verhalten im Allgemeinen als typisch für ihre Nationalität angesehen. Sie blamieren sich nicht als Privatleute, sondern als Repräsentanten einer Nation.

Wenn wir, die wir Himmelsbürger sind, uns schlecht benehmen, dann wirft das ein schlechtes Licht auf die ganze Christenheit und verunehrt „unser Staatsoberhaupt“ Jesus Christus sowie den Vater im Himmel. Wie viel schöner ist es doch, wenn alles schlechte Reden über uns zu unrecht geschieht und die Nichtchristen einst angesichts unserer guten Werke Gott verherrlichen.