Erinnerung

Nov 05

Heutige Bibellese:

Hesekiel 13,1-14,28 / Hebräer 13,1-25 / Psalm 106,1-12 / Sprüche 27,1


Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, und er verkaufte sie in die Hand Kuschan-Rischatajims, des Königs von Mesopotamien; und die Söhne Israel dienten dem Kuschan-Rischatajim acht Jahre. Und die Söhne Israel schrieen zu dem HERRN um Hilfe. Da ließ der HERR den Söhnen Israel einen Retter erstehen, der rettete sie: Otniel, den Sohn des Kenas, den Bruder Kalebs, der jünger war als er. (Ri 3,8-9)

Erst nach acht Jahren Unterdrückung erinnerte sich Israel an den HERRN und schrie zu ihm um Hilfe. Hätten sie früher an ihn gedacht, dann hätten sie keine acht Jahre leiden müssen.

Wie schnell passiert es auch uns, dass wir versuchen, uns aus eigener Kraft zu helfen und erst dann an den HERRN denken, wenn wir ganz verzweifelt und am Ende sind?

Vielleicht ändert er bei uns nicht die Umstände. Aber oft verändert er MICH und MEINE Sicht der Dinge. Doch das kann ausreichen, um mich wieder zur Ruhe zu bringen und neue Kraft zu bekommen. Vor einem aber müssen wir uns hüten: dass wir, nachdem wir dem Herrn unser Problem genannt haben, uns doch wieder selber Sorgen machen, anstatt auf seine Hilfe zu vertrauen.