So daher geredet

Febr 16

Heutige Bibellese:

2.Mose 19,16-21,21 / Markus 1,29-2,12 / Psalm 36,1-13 / Sprüche 10,8-9


Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem [oder zu Falschem; oder zu Lügenhaftem] aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht. (2.Mo 20,7)

Das zweite Gebot bezieht sich einerseits auf falsches Schwören unter Anrufung von Gottes Namen. Darauf zielt Jesus ab, als er in der Bergpredigt vor dem Schwören warnt (Mt 5,33).

Doch auch ohne Schwören wird Gottes Name oft leichtfertig gebraucht. Wie oft hört man Äußerungen wie: „O Gott“, „Oh Je“ (Abkürzung für Jesus) oder „Gott sei Dank!“. Erstaunlicherweise benutzen gerade auch Nichtglaubende diese Redewendungen oft. Wie begegne ich solchen Äußerungen? Vielleicht sollte man die Menschen einmal darauf hinweisen, was sie da eigentlich sagen und fragen, ob sie das wirklich so meinen.

Wie verhalte ich mich, wenn andere über Gott lästern oder gar Witze über ihn machen? Lache ich mit und mache mich dadurch an der Verunehrung von Gottes Namen mit schuldig? Habe ich den Mut, Gotteslästerer zur Rede zu stellen? Wenn nicht, sollte ich doch wenigstens für solche Menschen beten, dass Gott ihnen die Augen öffnet, um ihn zu sehen, wie er ist!