Echter Bedarf
Heutige Bibellese:
Hoheslied 1,1-5,1 / Jakobus 2,14-3,12 / Psalm 143,1-12 / Sprüche 17,26-27
[...] zieht den Herrn Jesus Christus an, und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, dass Begierden wach werden! (Röm 13,14)
Mein Gott aber wird alles, wessen ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. (Phil 4,19)
Wir wollen den Tag erwarten und das dadurch zeigen, dass wir „Jesus Christus anziehen“, d.h. uns möglichst so verhalten, wie er es tun würde. Wenn wir uns nach ihm ausstrecken und nach geistlichen Dingen trachten, wird uns das davor bewahren, uns zu sehr mit den leiblichen Bedürfnissen zu beschäftigen. Natürlich bedarf unser Körper einer bestimmten Pflege, die wir ihm zukommen lassen sollen. Aber zu viel Vorsorge weckt nur ungesunde Begierden, die uns vom wesentlichen abhalten und zur Sünde verleiten können.
Gott dagegen weiß, was wir bedürfen, und wird es uns geben. Im Vers heißt es nicht, dass er uns allen möglichen Luxus zukommen lässt (obwohl er manchen auch das gewährt). Aber das, was wirklich nötig ist, das gibt er uns, ohne dass wir große Vorsorge treffen müssten.