Der Weg ist frei

Juli 29

Heutige Bibellese:

Jesaja 1,1-2,22 / 1.Korinther 9,19-10,13 / Psalm 23,1-6 / Sprüche 20,7


Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne. (2.Mo 25,8)

Zur Zeit des AT wollte Gott bereits inmitten seines Volkes wohnen; deshalb wurden die Stiftshütte und der Tempel gebaut (2.Mo 25,8; 29,44-46; 1.Kö 6,11-13). Doch in das Allerheiligste, wo Gott über dem Sühnedeckel erschien, durfte nur der Hohepriester eintreten, und auch das nur einmal im Jahr (3.Mo 16,2).

Doch in Jesus Christus war Gott wirklich mitten unter seinem Volk. Bei seinem Tod zerriss der Scheidevorhang, der im Tempel das Heilige vom Allerheiligsten trennte (Mk 15,38). Das zeigt, dass der Weg zu Gott nicht länger verschlossen ist. Wir können jederzeit zu ihm kommen! Dadurch dass Jesus sich selbst geopfert hat, ist die Sünde jedes Glaubenden gesühnt, das böse Gewissen gereinigt und der Weg zum Himmel frei. Nutzen wir dieses Vorrecht genug?

Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang - das ist durch sein Fleisch - [...] so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt und damit gereinigt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser. (Hebr 10,19-22)