5.Mose 21,1-8.18-21

April 14

Heutige Bibellese:

5.Mose 21,1-23,1 / Lukas 16,19-17,10 / Psalm 85,1-14 / Sprüche 13,1


Wenn auf einem Feld (d.h. außerhalb der Städte) ein Toter gefunden wurde, ohne dass der Totschläger erkannt wurde, dann mussten die Ältesten der nächstgelegenen Stadt eine junge Kuh töten (V.1-9). Die Kuh musste anstelle des nicht identifizierbaren Totschlägers sterben, damit der HERR die Blutschuld vergeben konnte. Die Kuh ist ein Bild für Jesus Christus, der nicht nur für Totschläger, sondern für jeden Sünder starb.

Übrigens starb auch Christus (wie der Tote auf dem Feld) außerhalb der Stadt! Durch seinen Tod lud das Volk Israel Blutschuld auf sich (Mt 27,25) – die erst vergeben werden wird, wenn sie IHN als ihren Messias annehmen. Dann wird das Gebet in V.8 erhört:

Vergib, HERR, deinem Volk Israel, das du erlöst hast, und lege nicht unschuldiges Blut in die Mitte deines Volkes Israel! So wird ihnen die Blutschuld vergeben werden. (5.Mo 21,8)

Der widerspenstige Sohn (V.18-21), der zu Tode gesteinigt wurde, ist ein weiteres Bild für diejenigen in Israel, die bis zum Ende ungehorsam sind. In der Zukunft wird ein Überrest von Israel Buße tun und glauben. Der in Abfall und Eigenwille verharrende Teil der Nation wird im Gericht enden, wie auch alle Ungehorsamen aus den anderen Nationen:

[...] bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her [...] in flammendem Feuer. Dabei übt er [Gott] Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen; sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke [...] (2.Thess 1,7-9)

[...] denen jedoch, die von Selbstsucht bestimmt und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm. Bedrängnis und Angst über die Seele jedes Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen [...] (Röm 2,8-9)

Sind Sie ein „gehorsamer Sohn“ – gehorsam durch Glauben (vgl. Apg 6,7; Röm 6,17; Hebr 11,8)?