Matthäus 17,2-3.15-16

Jan 25

Heutige Bibellese:

Hiob 1,1-3,26 / Matthäus 16,13-17,9 / Psalm 22,1-14 / Sprüche 5,15-19


Auf dem Berg hatten die Jünger das Angesicht Jesu leuchten sehen wie die Sonne. Die Sonne ist für uns die Licht- und Energiequelle für alles Leben. Jesus ist die Quelle des Lichts und der Energie einer anderen Welt! Wenn wir ihn auf dem Berg betrachten, werden wir von seinem Licht erhellt und verändert. Die Energie, die wir von ihm empfangen können, hilft uns sowohl zu einem ihm wohlgefälligen Leben als auch dabei, Schwierigkeiten zu durchstehen.

Mose und Elia stehen für zwei verschiedene Möglichkeiten des Ausgangs. Mose war gestorben, während Elia lebendig in den Himmel aufgenommen wurde. Während Jesus beide Ausgänge erfüllen sollte (er starb, wurde aber nach der Auferweckung lebend in den Himmel aufgenommen), wird jeder Glaubende nur einen Ausgang haben. Wer vor dem Wiederkommen Jesu stirbt („Mose“), wird mit neuem Leib auferweckt werden. Wer bei Jesu Wiederkommen lebt („Elia“), wird verwandelt und so in die neue Welt eingehen (1.Kor 15,52). Wie das genau sein wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Aber genauso, wie man Auto fahren kann, ohne die Funktion des Motors zu verstehen, genauso können wir die zukünftige Herrlichkeit schon hier genießen, ohne sie im Detail zu verstehen!

Auf dem Berg leuchtete Jesu Angesicht wie die Sonne. Am Fuß des Berges treffen wir das Gegenteil an. Ein kranker Junge, eine neugierige Volksmenge, hilflose Jünger. Der Junge war mondsüchtig, d.h. jemand, der nicht das direkte Licht der Sonne betrachtete, sondern nur das, was der Mond davon widerspiegelte. Er war umgeben von einer Volksmenge, die nur ein sehr verzerrtes Bild von Jesus hatte und daran zweifelte, ob Jesus wohl die zur Heilung nötige Kraft besitzt (Mk 9,22).

Auch in unserer Umgebung haben sehr viele Menschen ein verzerrtes Bild von Gott und Jesus Christus. Wollen wir ihnen nicht helfen, Jesus Christus persönlich kennen zu lernen?