4.Mose 28,2

März 30

Heutige Bibellese:

4.Mose 28,1-30,1 / Lukas 8,40-9,6 / Psalm 72,1-20 / Sprüche 12,4


Befiehl den Söhnen Israel [...]: Ihr sollt darauf acht haben, mir meine Opfergabe, meine Speise [wörtlich: mein Brot], in Form der mir zukommenden Feueropfer zu ihrer festgesetzten Zeit darzubringen, mir zum wohlgefälligen Geruch! (4.Mo 28,2)

Alle erwähnten Opfergaben sind für Gott. Es geht um seine Opfergaben, um seine Speise – und die besteht aus den Opfern zum wohlgefälligen Geruch. Drei der fünf Opfer, die in 3.Mo 1-7 beschrieben wurden, sind Opfer zum wohlgefälligen Geruch (Brandopfer, Speisopfer und Friedensopfer); sie weisen auf die Person Jesu Christi hin. Die anderen beiden Opfer (Sünd- und Schuldopfer) sind nicht zum wohlgefälligen Geruch. Sie symbolisieren das Erlösungswerk Christi. Die Opfer zum lieblichen Geruch nennt Gott seine Opfer. Sie weisen nicht darauf hin, was Christus für uns getan hat, sondern was Gott über Christus denkt. Davon „ernährt“ Gott sich. Wir empfinden die ausführliche Aufzählung aller Opfer oft als langweilig, doch der Heilige Geist möchte uns damit auf die Herrlichkeit Jesu Christi hinweisen. Sie ist in Gottes Augen so wertvoll, dass gar nicht zu viel von ihr geredet werden kann! Jedes Detail an Christus ist kostbar und erwähnenswert.

Wenn wir Gott geistliche Opfer darbringen wollen, können wir uns daran orientieren. Es ist gut, wenn wir dem Vater und dem Herrn Jesus für das Erlösungswerk danken, d.h. für das, was Christus für uns getan hat. Aber noch kostbarer ist es in den Augen Gottes, wenn wir des Vaters und Christi Herrlichkeit vor ihm preisen. Das ist die höchste Form der Anbetung. Hier stehen nicht wir (bzw. was Gott für uns getan hat), sondern Gott selbst im Mittelpunkt. Wirkliche Anbetung geschieht da, wo unsere Gedanken mit den Gedanken Gottes in Einklang stehen.


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