Warnung

Okt 26

Heutige Bibellese:

2.Chronik 30,1-31,21 / Hebräer 7,1-28 / Psalm 97,1-12 / Sprüche 26,9-12


Geht nach Bethel und übt Verbrechen, nach Gilgal und vermehrt das Verbrechen! Bringt am Morgen eure Schlachtopfer, am dritten Tag eure Zehnten! Und lasst vom Gesäuerten ein Dankopfer als Rauch aufsteigen und ruft freiwillige Gaben aus, lasst es hören! [...] Und so habe auch ich euch blanke Zähne gegeben in all euren Städten und Mangel an Brot in all euren Orten. Und doch seid ihr nicht zu mir umgekehrt, spricht der HERR. [...] Weil ich dir dies tun will, mach dich bereit, deinem Gott zu begegnen, Israel! (Am 4,4-6.12)

Verbrechen und Unmoral war in Israel an der Tagesordnung. Zwar gingen sie noch nach Bethel und Gilgal, um Gottesdienst zu üben, doch auch hier fragten sie nicht nach dem Willen Gottes, sondern brachten (entgegen seiner Anordnung) Gesäuertes als Dankopfer dar (3.Mo 2+6). Doch bevor Gott sie richtet, warnt er sie durch Hungersnot und andere Katastrophen, damit sie ihre Fehler einsehen und zu Gott umkehren.

Glücklicherweise straft uns der Herr nicht für jede Sünde, die wir begehen. Und sobald wir eine Sünde erkannt und bekannt haben, vergibt er uns. Dennoch kann es sein, dass der Herr uns manche Last zu tragen gibt, damit wir seine Nähe (wieder) suchen. Dulden wir noch Sünde in unserem Leben? Bin ich bereit, dem Herrn zu begegnen, wenn er mich jetzt zu sich nehmen würde?


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