Worte

Jan 30

Heutige Bibellese:

Hiob 20,1-22,30 / Matthäus 20,1-28 / Psalm 25,12-22 / Sprüche 6,16-19


Wenn jemand meint, er diene Gott, und zügelt nicht seine Zunge, sondern betrügt sein Herz, dessen Gottesdienst ist vergeblich. (Jak 1,26)

Einige Aussagen in der Bibel sind wirklich ein Hammer. So auch obiger Vers. Da kann ein Mensch toll von Gott reden, anderen helfen, gute Werke tun. Aber wenn er sein Mundwerk nicht unter Kontrolle hat, dann ist alles vergeblich!

Das sollte jedem Christen eine ernste Warnung sein. Wie schnell können wir mit Worten großen Schaden anrichtet. Schon wenige unbedachte Worte können Beziehungen, können Vertrauen zerstören. Worte sind so schnell gesagt. Aber wenn sie gesagt sind, ist alles zu spät. Da hilft auch kein Beteuern, man habe es doch nicht so gemeint. Wer glaubt das schon? Wenn nicht ein Fünkchen Wahrheit in der Äußerung gelegen hat, dann hätte man ja nichts gesagt.

Aber auch wenn man viel Gutes tut, aber hemmungslos über andere herzieht, lästert, andere mit Worten attackiert oder bloßstellt, so zeigt das doch, dass es noch Bereiche in meinem Leben gibt, die dringend einer Veränderung bedürfen.

Herr, ich erkenne, wie viel Schaden ich mit unachtsamen Worten anrichten kann. Vergib mir, wo ich mit meiner Zunge gesündigt habe und hilf mir, in Zukunft vorsichtiger zu sein.


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