Schwächen
Heutige Bibellese:
Jeremia 30,1-31,26 / Römer 12,1-21 / Psalm 61,1-9 / Sprüche 23,15-16
Einer glaubt, er dürfe alles essen; der Schwache aber isst Gemüse. Wer isst, verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, richte den nicht, der isst! Denn Gott hat ihn aufgenommen. Wer bist du, der du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt dem eigenen Herrn. Er wird aber aufrecht gehalten werden, denn der Herr vermag ihn aufrecht zu halten. (Röm 14,2-4)
Wie schnell sind wir dabei, andere Menschen zu beurteilen. Das Problem des Götzenopferfleisches tritt bei uns zwar nicht auf, aber es gibt andere Merkmale, die Schwäche im Glauben zeigen. So lebt der Raucher nicht aus dem Glauben, dass Jesus (auch vom Rauchen) frei macht. Der Ängstliche hat noch nicht gelernt, alle Zukunftsängste auf den Herrn zu werfen. Und so ließen sich viele weitere Beispiele für Schwächen im Glauben finden. Doch hüten wir uns davor, andere deshalb zu richten und zu verurteilen. Auch wir haben unsere Schwächen. Und vor allem: Wir haben gar kein Recht, den Knecht eines anderen Herrn zu richten. Und erst recht nicht einen Knecht unseres himmlischen Herrn Jesus Christus.
Außerdem ist der Herr so gnädig, dass er den Schwachen nicht zu Fall kommen lässt. Er kann ihn aufrecht halten, und er will und wird es auch tun!