Schmach
Heutige Bibellese:
2.Samuel 14,1-15,22 / Apostelgeschichte 7,30-53 / Psalm 128,1-6 / Sprüche 16,31-33
Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut! Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch. (1.Petr 4,12-14)
Wir leben in einem Land, in dem wir unseren Glauben bekennen können, ohne mit Verfolgungen rechnen zu müssen. Dafür können wir Gott gar nicht genug danken!
Dennoch trauen sich viele Christen nicht, über ihren Glauben zu reden, weil sie Schmach oder Verspottung fürchten. Menschlich können wir das gut nachvollziehen, aber was sagt die Bibel zu dieser Feigheit? Sie bezeichnet selbst Verfolgungen als etwas Natürliches, das zum Christenleben dazugehört! Und wir fürchten sogar „harmlose“ Schmähungen? Wenn wir für Christus Schmach leiden, sollten wir uns freuen! Es ist ein Zeichen unserer Glückseligkeit und ein Beweis dafür, dass der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, auf uns ruht!