Macht

Juni 04

Heutige Bibellese:

2.Samuel 2,12-3,39 / Apostelgeschichte 2,1-47 / Psalm 122,1-9 / Sprüche 16,18-19


Es hat gesprochen der Gott Israels, der Fels Israels hat zu mir [David] geredet: Wer gerecht herrscht über die Menschen, wer in der Furcht Gottes herrscht, der ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufstrahlt, eines Morgens ohne Wolken; von ihrem Glanz nach dem Regen sprosst das Grün aus der Erde. (2.Sam 23,3-4)

David, zu dem Gott obige Worte gesprochen hat, herrschte als König über das Volk Israel. Je mehr Macht ein Mensch hat, desto größere Auswirkungen haben falsche Entscheidungen – sowohl für das Volk als auch für das persönliche Ansehen des Herrschers.

Die meisten Christen haben kein ganzes Volk unter sich, und doch gibt es überall Bereiche, wo geherrscht und Macht ausgeübt wird: bei der Arbeitsstelle, in der Gemeinde, in der Familie, manchmal sogar unter Freunden.

Der beste Schutz vor ungerechter Machtausübung ist ein Herrschen in der Furcht Gottes. Wer alle seine Entscheidungen am Willen Gottes prüft, dessen Licht wird glänzen wie das Licht der aufgehenden Sonne bei wolkenlosem Himmel. In dessen Umgebung können sich Menschen ähnlich gut entfalten, wie Gras, das nach dem Regen durch das Sonnenlicht aufsprosst.


Vorheriger Tag