Was geht es dich an?
Heutige Bibellese:
Josua 13,1-14,15 / Lukas 23,44-24,12 / Psalm 98,1-9 / Sprüche 14,3-4
[Jesus spricht zu Petrus: ...] wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst. Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen sollte. Und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach! Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, [...] spricht er zu Jesus: Herr, was soll aber dieser? Jesus spricht zu ihm: [...] was geht es dich an? Folge du mir nach! (Joh 21,18-22)
Sich mit anderen zu vergleichen, scheint ein typisch menschliches Bedürfnis zu sein. Gleichzeitig ist es die Ursache von viel Neid und Unfrieden, weil man immer besser sein möchte als die anderen und neidisch ist, wenn das nicht der Fall sein sollte. Auch Christen bilden da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Die Dienste für den Herrn bieten noch zusätzliche Möglichkeiten zur Eifersucht. Doch was der Herr dem Petrus sagt, gilt auch mir: „Was geht dich der andere an? Folge du mir nach!“ Mein Auftrag lautet, dem Herrn nachzufolgen und ihm in den Dingen zu dienen, die er mir zeigt. Wenn der andere einen „angeseheneren“ Dienst empfängt – was geht es mich an? Der Herr beurteilt mich nicht nach menschlichen Maßstäben – aber danach, ob ich treu bin in dem, was er mir zu tun gibt!