Passahlamm
Heutige Bibellese:
5.Mose 4,1-49 / Lukas 11,37-12,7 / Psalm 78,23-53 / Sprüche 12,15-16
Er bewahrt alle seine Gebeine, nicht eines von ihnen wird zerbrochen. (Ps 34,21)
Ein am Kreuz Aufgehängter war ein Fluch Gottes. Um das Land nicht zu verunreinigen, durfte er nicht über Nacht hängen gelassen werden (5.Mo 21,23). Deshalb baten die Juden Pilatus, dass die Beine der Gekreuzigten gebrochen würden, damit diese schneller stürben und noch vor dem Sabbat, der bereits am Freitagabend beginnt, abgenommen werden konnten (Joh 19,31). Die Soldaten brachen darauf bei den neben Jesus gekreuzigten Verbrechern die Beine. Als sie zu Jesus kamen, stellten sie fest, dass dieser schon gestorben war – und brachen ihm die Beine nicht.
Denn dies geschah, damit die Schrift erfüllt würde: „Kein Bein von ihm wird zerbrochen werden.“ (Joh 19,36)
Gott wacht über sein Wort! Aber warum sollten seine Gebeine bewahrt werden? Weil Jesus das Passahlamm war, dass die Sünde der Welt weggenommen hat (Joh 1,29). Und für das Passahlamm lautete die Bestimmung:
[...] ihr sollt kein Bein an ihm zerbrechen. (2.Mo 12,46)
Bei Gott passt alles zusammen, bis in die kleinsten Details!