Zukunft
Heutige Bibellese:
Josua 24,1-33 / Johannes 3,22-36 / Psalm 104,1-35 / Sprüche 14,13
Sie [die Jünger] nun, als sie [auf dem Ölberg] zusammengekommen waren, fragten ihn [Jesus] und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her? Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat. (Apg 1,6-7)
Menschen sind neugierig. Wie gerne wüssten wir im Voraus, ob gewisse Dinge eintreten, und wenn ja: wann es endlich so weit ist. Wahrsagerei gab es daher schon vor langer Zeit. Die ersten Berichte darüber in der Bibel finden wir schon im 1. Buch Mose: Laban hatte durch Wahrsagerei erfahren, dass Gott ihn um Jakobs willen gesegnet hatte (1.Mo 30,27). Der Pharao in Ägypten hatte Wahrsagepriester (1.Mo 41,8.24). Aber Gott verbot Israel sowohl das Wahrsagen als auch das Aufsuchen von Wahrsagern (3.Mo 19,26.31).
Auch die Jünger Jesu wollten gerne einen Blick in die Zukunft tun. Aber Jesus verwehrte es ihnen. Es ist nicht unsere Sache, in die Zukunft zu blicken. Unser himmlischer Vater hat die Zeitpunkte in seiner Weisheit gesetzt – und das soll uns genügen. Er hat den Überblick, er weiß was gut ist und wird zur rechten Zeit das Rechte tun. Darauf dürfen wir vertrauen!