Lernen von den Vögeln
Heutige Bibellese:
4.Mose 4,1-5,31 / Lukas 2,36-52 / Psalm 62,1-13 / Sprüche 11,15
Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?
Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? (Mt 6,25-27)
Wenn der Frühling kommt, die Zugvögel zurückkehren und ihre fröhlichen Lieder singen, dann kann man schon mal neidisch werden. Wie freudig zwitschern sie ihre Lieder, fliegen unbeschwert durch die Luft und kümmern sich weder um Nahrung noch Kleidung.
Aber statt neidisch auf diese Geschöpfe zu blicken, dürfen wir uns freuen! Der Schöpfer, der die kleinen Vögel so wunderbar nährt und kleidet, sorgt mit mindestens gleicher Liebe auch für unser täglich Wohl. Denn wir sind in seinen Augen viel wertvoller als sie. All unser Sorgen ist völlig überflüssig – und zudem nutzlos! Wir können unser Leben dadurch nicht um einen einzigen Tag verlängern.
Lasst uns von den Vögeln lernen, täglich Dankeslieder für unseren Schöpfer und Erhalter zu singen, uns im Geist zu ihm in den Himmel zu erheben und die Sorgen auf der Erde zu lassen.