Besonnen, gerecht und gottesfürchtig
Heutige Bibellese:
Jeremia 22,1-23,24 / Römer 9,1-18 / Psalm 57,1-12 / Sprüche 23,4-5
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf (Tit 2,11-12)
Gottes Gnade bringt allen Menschen, welche die Gnade Gottes annehmen, Heil – unabhängig davon, was sie an bösen Taten begangen haben. Das Wissen um die Gnade Gottes führt manchmal zu der irrigen Ansicht, dass es egal sei, wie wir unser Leben führen, weil Gott ja so gnädig ist, dass er uns alles vergibt. Es stimmt zwar, dass Gott uns immer wieder vergibt, wenn wir gesündigt haben und ihm die Schuld bekennen (1.Joh 1,9). Doch die Gnade Gottes ermuntert uns keineswegs dazu, mit dem Sündigen weiter zu machen. Im Gegenteil: Sie unterweist uns, mit den Gottlosigkeiten und weltlichen Begierden aufzuhören und fortan gerecht und gottesfürchtig zu leben!
Jesus Christus musste wegen unserer Sünden am Kreuz leiden und sterben – sollten wir da leichtfertig weiter sündigen? Er hat uns mit seinem Blut von der Sünde losgekauft (Off 5,9). Wie können wir weiterleben, als wären wir immer noch Sklaven der Sünde (Röm 6,16)?