Eine bessere Stadt
Heutige Bibellese:
2.Chronik 11,1-13,23 / Kolosser 3,1-17 / Psalm 89,20-53 / Sprüche 25,21-22
Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme. Durch Glauben siedelte er sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten [...]; denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. (Hebr 11,8-10)
Gott hatte Abraham aus seiner alten Heimat herausgerufen und ihm ein neues Land versprochen (1.Mo 12,1). Abraham zog daraufhin aus, ohne genau zu wissen, wohin er komme. Er vertraute dem Wort Gottes.
Abraham selber nahm das Land nie in Besitz (das geschah erst einige Generationen später unter Josua), sondern er zog darin umher und wohnte in Zelten wie ein Fremdling. Er war nicht enttäuscht, dass Gott ihm diesen irdischen Segen nicht gab, denn er erwartete eine bessere Stadt, deren Baumeister Gott ist.
Auch wir sind Fremdlinge auf Erden, weil unser Bürgerrecht im Himmel ist (Phil 3,20). Auch wir erwarten die von Gott gemachte Stadt: das himmlische Jerusalem (Off 21+22). Vielleicht vermissen wir hier manchen irdischen Segen. Aber wenn wir erst in Gottes Stadt sind, werden wir für alle Entbehrungen reichlich entschädigt!