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März 14

Heutige Bibellese:

3.Mose 26,1-27,34 / Lukas 1,26-56 / Psalm 59,1-18 / Sprüche 11,12


Und sie sagte: Philister über dir, Simson! Da wachte er auf von seinem Schlaf und sagte sich: Ich werde davonkommen, wie es Mal für Mal gelang, und werde mich freischütteln. Er wusste aber nicht, dass der HERR von ihm gewichen war. (Ri 16,20)

Simson war ein Nasiräer Gottes, d.h. ein dem HERRN geweihter Mann. Als Nasiräer durfte er sein Haar weder schneiden noch abrasieren. Er hatte einige Siege gegen die Philister, die Feinde Israels, errungen. Doch nachdem er sein Geheimnis seiner Geliebten, einer Philisterin, verraten und diese ihm die Haare nachts hatte abscheren lassen, wich der Herr, und damit auch seine übernatürliche Kraft, von ihm. Das Tragische an der Geschichte ist, dass er selbst es nicht bemerkte, dass der Herr von ihm gewichen war.

Sind deshalb viele Gemeinden und viele Christen kraftlos geworden, weil der Herr von ihnen gewichen ist, ohne dass sie sein Weggehen bemerkt haben?

In dem 7. Sendschreiben der Offenbarung (3,14-22) muss der Herr der Gemeinde Laodizea vorwerfen, dass sie sich für reich hielt und nicht bemerkt hatte, dass sie arm, blind und bloß war (V. 17). Der Herr selbst war nicht mehr in ihrer Mitte, sondern stand draußen vor der Tür (V. 20)! Wenn es so weit gekommen ist, gibt es nur noch einen Ausweg: Buße tun (V.19)!


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