Unser Hoherpriester
Heutige Bibellese:
1.Chronik 19,1-22,1 / Epheser 6,1-24 / Psalm 81,1-17 / Sprüche 25,3-5
Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns das Bekenntnis festhalten! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe! (Hebr 4,14-16)
Bevor wir in die himmlische Ruhe eingehen, haben auch wir eine Wüstenreise, das Leben auf der Erde, zu bestehen. Wer hilft uns, dass wir nicht wie Israel, verhärten und den Herrn zum Zorn reizen, so dass er uns nicht in die Ruhe eingehen lässt?
Israel hatte einen Hohenpriester, der dazu da war, das Verhältnis des Volkes zu Gott in Ordnung zu halten. Dafür musste er für die Sünden des Volkes (und für seine eigenen) Gaben und Schlachtopfer darbringen. (Hebr 5,1) Wir haben einen viel größeren Hohenpriester: Jesus Christus. Er hat Mitleid mit uns, wenn wir versucht werden, und kann uns helfen! Wir dürfen ihn in Versuchungen um Hilfe bitten. Wenn wir dennoch sündigen, dann wissen wir um sein Mitleid und seine Gnade und können ihn um Vergebung bitten. Wenn wir uns in allem an ihn wenden, werden wir sicher in seine Ruhe eingehen!