Tragen

Sept 16

Heutige Bibellese:

Jeremia 31,27-32,44 / Römer 13,1-14 / Psalm 62,1-13 / Sprüche 23,17-18


Wir aber, die Starken, sind verpflichtet, die Schwachheiten der Kraftlosen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen. Jeder von uns gefalle dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung! Denn auch der Christus hat nicht sich selbst gefallen, [...] (Röm 15,1-3)

Gott verbietet uns nicht nur, die Schwachen zu verachten, er gebietet uns sogar, ihre Schwächen zu tragen! Alle Glaubenden sind ja Glieder des Leibes Christi. Wenn der Fuß verletzt ist, so sagt der restliche Körper auch nicht, dass der langsame Fuß zurückgelassen werden soll. Stattdessen wird das Tempo an die Möglichkeiten des Fußes angepasst und es wird alles versucht, um den Fuß schnell wieder fit zu machen. So sollen auch wir untereinander handeln. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel: den Himmel. Auf dem Weg dahin wollen wir kein Glied zurücklassen, sondern vielmehr auch die Schwachen stärken und kräftigen, um ihnen den Weg zu erleichtern. Wenn wir so dem Nächsten zum Guten helfen und an seiner Erbauung mitwirken, erweisen wir uns als würdige Diener Christi. Denn auch Jesus Christus war nicht auf seinen Vorteil bedacht, sondern auf unseren!


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