Wachstum

Juni 05

Heutige Bibellese:

2.Samuel 4,1-6,23 / Apostelgeschichte 3,1-26 / Psalm 123,1-4 / Sprüche 16,20-23


Wir müssen Gott allezeit für euch danken, Brüder, wie es angemessen ist, weil euer Glaube reichlich wächst und die Liebe zueinander bei jedem einzelnen von euch allen zunimmt, so dass wir selbst uns euer rühmen in den Gemeinden Gottes wegen eures Ausharrens und Glaubens in allen euren Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet; (2.Thess 1,3-4)

Die Gemeinde in Thessalonich hatte keinen leichten Stand. Sie litt unter Verfolgungen und Bedrängnissen, die besonders von den Juden ausgingen (Apg 17,5). Wie würden wir auf eine solche Situation reagieren? Würden wir uns resigniert zurückziehen?

Nicht so die Thessalonicher. Ihr Glaube wuchs durch die heftigen Anfechtungen reichlich. Und ihre Liebe zueinander wuchs so, dass der Apostel Paulus sich deswegen ihrethalben vor den Gemeinden Gottes rühmte! Was würde der Apostel zu unserer Gemeinde sagen? Könnte er sich ebenfalls rühmen, oder wäre er beschämt? Leider stellt man oft fest, dass die Freiheit, die wir bezüglich unseres Glaubens genießen, wenig genutzt wird. Wir können die Bibel in unserer Muttersprache lesen, der Besitz von Bibeln ist straffrei, wir dürfen uns als Gemeinde versammeln, wir können christliche Konferenzen besuchen, usw. Warum wächst bei den meisten Christen der Glaube nicht oder nur langsam?


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