Antworten
Heutige Bibellese:
Jeremia 10,1-11,23 / Römer 6,1-23 / Psalm 52,1-11 / Sprüche 22,22-23
So zogen der König von Israel und der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie nun einen Umweg von sieben Tagereisen gemacht hatten, gab es kein Wasser mehr für das Heer und für das Vieh, das in ihrem Gefolge war. Da sagte der König von Israel: Wehe! Der HERR hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand Moabs zu geben! Joschafat aber sagte: Ist hier kein Prophet des HERRN, dass wir den HERRN durch ihn befragen können? [... und Elisa sprach:] Denn so spricht der HERR: [...] wird sich dieses Tal mit Wasser füllen, so dass ihr trinken könnt, ihr und eure Herden und euer Vieh. Und das ist noch zu gering in den Augen des HERRN, er wird auch Moab in eure Hand geben. (2.Kön 3,9-11.17-18)
Wo suchen wir nach Antworten, wenn wir Fragen an den Herrn haben? Versuchen wir, die äußeren Umstände als Zeichen zu deuten, wie der König von Israel, oder benutzen wir zufällig ausgesuchte Bibelstellen (z.B. die Losungen) als Orakel? Oder suchen wir, wie der König Joschafat, direkt beim Herrn die Antwort, indem wir sein Wort im Zusammenhang studieren, um uns ein ausgewogenes Urteil über seinen Willen zu bilden?
Natürlich gibt die Bibel nicht auf jede Frage eine Antwort, aber wer in ihr den Willen und das Denken des Herrn kennen gelernt hat, ist damit recht gut gerüstet, um für den konkreten Fall eine Antwort zu finden, die im Sinn des Herrn ist.