Betrübt

Aug 20

Heutige Bibellese:

Jesaja 60,1-62,12 / 2.Korinther 8,1-15 / Psalm 37,12-29 / Sprüche 21,22-24


Denn wenn ich euch auch durch den Brief betrübt habe, so reut es mich nicht. [...] Denn die Betrübnis nach Gottes Sinn bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod. Denn siehe, eben dies, dass ihr nach Gottes Sinn betrübt worden seid, wieviel Bemühen hat es bei euch bewirkt! Sogar Verteidigung, sogar Unwillen, sogar Furcht, sogar Sehnsucht, sogar Eifer, sogar Bestrafung! In allem habt ihr bewiesen, dass ihr in der Sache rein seid. (2.Kor 7,8.10-11)

Wenn Menschen ermahnt werden, sind sie betrübt, manchmal sogar entrüstet oder zornig. Und dennoch ist es manchmal nötig, dass wir ermahnt werden, damit wir nicht sündigen oder unsere Sünde erkennen und Buße tun können. Denn das Ziel aller gottgemäßen Ermahnung und Betrübnis ist es, dass die Menschen Buße tun – zu ihrem eigenen Heil.

Betrübnis nach Gottes Sinn ist zunächst schmerzlich, dient aber unserem Besten und wird Gutes nach sich ziehen (neuen Eifer, Fleiß, Reinheit usw.). Wir dürfen in Zurechtweisungen durch Älteste oder Glaubensgeschwister das Reden Gottes hören und sollten die Angelegenheit ernsthaft prüfen. Wir sollten dankbar dafür sein, dass den anderen unser Zustand nicht egal ist, anstatt uns in unserer Ehre verletzt zu fühlen. Wir alle straucheln oft (Jak 3,2)! Wie gut, wenn uns jemand wieder auf die Beine hilft!


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