Froh auch im Leid

Mai 23

Heutige Bibellese:

1.Samuel 10,1-11,15 / Johannes 13,1-30 / Psalm 119,1-16 / Sprüche 15,21-23


Und als sie die Apostel herbeigerufen hatten, schlugen sie sie und geboten ihnen, nicht im Namen Jesu zu reden, und entließen sie. Sie nun gingen aus dem Hohen Rat fort, voller Freude, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Schmach zu leiden; und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und Jesus als den Christus zu verkündigen. (Apg 5,40-42)

Nachdem die Apostel im Tempelbezirk gelehrt hatten, wurden sie vor den Hohen Rat zitiert. Dort wurden sie geschlagen und, nach einer Ermahnung, nicht mehr im Namen Jesu zu reden (was vermutlich sowohl das Reden über ihn als auch das Heilen von Kranken in seinem Namen einschloss), entlassen.

Wie hätten wir auf eine solche Behandlung reagiert? Verärgert, empört? Schließlich hatten die Apostel ja nichts Schlimmes getan.

Doch die Apostel freuten sich und empfanden es als eine Würdigung, um Christi willen Schmach zu leiden! Sie hatten erkannt, dass das Mitleiden mit Christus die beste Garantie für das Mitverherrlichtwerden mit Christus ist.

Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden. (Röm 8,17)


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