Rache

Jan 29

Heutige Bibellese:

Hiob 16,1-19,29 / Matthäus 19,13-30 / Psalm 25,1-11 / Sprüche 6,12-15


Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn! Denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.“ (Röm 12,19)

Wie gehe ich damit um, wenn andere mich (bewusst oder unbewusst) durch Worte oder Handlungen verletzen?

Die natürliche Reaktion sind Rachegedanken. Aber als Kind Gottes brauche ich mich nicht von den natürlichen Empfindungen und Gedanken leiten lassen. Ist es nicht viel schöner, Wut und Enttäuschung dem Herrn zu sagen und auf seine „Rache“ zu warten? Er weiß, wie er dem anderen begegnen muss, um ihn dauerhaft zu ändern. Wenn ich mich selber räche, kann die Situation leicht eskalieren. Außerdem stehe ich in der Gefahr, „über das Ziel hinauszuschießen“, so dass auch ich am Anderen schuldig werde.

Denn eines Mannes Zorn wirkt nicht Gottes Gerechtigkeit. (Jak 1,20)

Wie schön ist es doch, wenn ein Mensch auch bezüglich der Rache voll Vertrauen auf seinen Herrn hoffen und auf dessen Eingreifen warten kann!


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