Fürsorge

April 19

Heutige Bibellese:

5.Mose 30,15-31,30 / Lukas 19,28-48 / Psalm 89,20-53 / Sprüche 13,9-10


Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, des Klopas Frau, und Maria Magdalena. Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich. (Joh 19,25-27)

Jesus hing bereits einige Zeit am Kreuz und sein Tod stand kurz bevor. Was mochte er in dieser Situation denken? Er sah seine Mutter Maria mit einigen anderen Frauen bei dem Kreuz stehen. Sein Vater war vermutlich früh gestorben, denn die Evangelien berichten nach dem Besuch in Jerusalem, als Jesus 12 Jahre alt war (Lk 2,42), nichts mehr von ihm. Doch nun stand Jesu Tod unmittelbar bevor. Wer sollte sich nun um seine Mutter kümmern? Er vertraute sie dem Jünger, den er besonders lieb hatte, an.

Bis zu seinem Tod dachte Jesus nur an andere und sorgte liebevoll für sie. Wir werden an die Worte erinnert: „[...] da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende.“ (Joh 13,1). Bis heute hat sich daran nichts geändert. Wir dürfen in allem auf Jesus vertrauen. Er sorgt für die Seinen!


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