Ohne Jesus
Heutige Bibellese:
Josua 5,1-7,15 / Lukas 22,14-34 / Psalm 94,1-23 / Sprüche 13,20
Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: [...] Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe hin fischen. Sie [sechs andere Jünger] sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot; und in jener Nacht fingen sie nichts. Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war. Jesus spricht nun zu ihnen: Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. (Joh 21,1-5)
Was sollten die Jünger tun, nachdem Jesus nicht mehr unter ihnen war? Simon Petrus ging wieder seinem alten Beruf nach. Der Herr hatte ihn dazu berufen, Menschenfischer zu sein (Mk 1,16-17). Doch das alles war vergessen. Die herrlichen Zeiten mit Jesus schienen vorbei. Der Alltag war zurückgekehrt – und zeigt sich von seiner harten Seite. Sie fischten die ganze Nacht und fingen nichts. Entmutigender könnte das Ergebnis kaum sein. Als Jesus (den sie noch nicht erkannten) sie nach etwas Essbarem fragte, mussten sie gestehen, dass sie nichts hatten. Zeigt uns das nicht, wie leer ein Leben ohne Jesus ist? Oder wie groß die Not ist, wenn man Jesus in seinem Leben aus den Augen verliert?