Mutig erzählen

Sept 24

Heutige Bibellese:

Jeremia 49,23-50,46 / Apostelgeschichte 21,37-22,16 / Psalm 69,1-16 / Sprüche 24,7


Der Mann war ein Kriegsheld, aber aussätzig. Und die Aramäer waren auf Raub ausgezogen und hatten aus dem Land Israel ein junges Mädchen gefangen weggeführt, das kam in den Dienst der Frau des Naaman. Und sie sagte zu ihrer Herrin: Ach, wäre mein Herr doch vor dem Propheten, der in Samaria wohnt! Dann würde er ihn von seinem Aussatz befreien. (2.Kön 5,2-3)

Ein junges Mädchen, gefangen in einem fremden Land, weit entfernt von den Eltern – ungünstiger hätten die Umstände kaum sein können. Doch sie hatte Mitleid mit Naaman. Mit einfachen und schlichten Worten erzählte dieses Mädchen ihrer Herrin, wie deren Mann vom Aussatz befreit werden könnte: durch den Propheten Elisa.

Wir glauben an den viel größeren Propheten (vgl. 5.Mo 18,15) Jesus Christus. Sollten wir nicht viel mehr von Jesus Christus reden und den Menschen erzählen, dass es eine Möglichkeit gibt, vom Aussatz der Sünde befreit zu werden? Fehlen uns Glauben und Mut, dass wir das nicht schaffen, was ein junges Mädchen in fremdem Land fertig brachte? Haben wir kein Mitleid mit unseren nichtglaubenden Mitmenschen?


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