Angst
Heutige Bibellese:
4.Mose 24,1-25,18 / Lukas 8,4-21 / Psalm 71,1-16 / Sprüche 12,1
Am nächsten Tag aber, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus und sprachen: Herr, wir haben uns erinnert, dass jener Verführer sagte, als er noch lebte: Nach drei Tagen stehe ich wieder auf. So befiehl nun, dass das Grab gesichert werde bis zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferweckt worden. Und die letzte Verführung wird schlimmer sein als die erste. (Mt 27,62-64)
Obwohl Jesus seinen Jünger mehrfach vorhergesagt hatte, dass er sterben, aber auch auferstehen würde, waren sie von der Ereignissen so überwältigt, dass sie voller Angst waren und nicht mehr an seine Worte dachten oder an ihre Erfüllung glaubten.
Seine Gegner hingegen erinnerten sich genau an seine Worte und baten Pilatus um entsprechende Vorsichtsmaßnahmen, damit seine Jünger nicht eine Auferstehung vortäuschen könnten.
Verhalten wir uns nicht oft ähnlich? Wenn alles glatt läuft, sind wir voller Glauben. Sobald uns aber ein Schicksalsschlag trifft, sind wir voller Angst, Trauer und Furcht. Da kann es sogar vorkommen, dass Nichtglaubende einen daran erinnern, wie gut man es doch habe, jetzt auf Gott vertrauen zu können!
Ja, wo ist dann unser Glaube, unser Vertrauen auf Gott? Er ist alle Tage bei uns! (Mt 28,20)