Vertrauen auf Gott

Sept 12

Heutige Bibellese:

Jeremia 23,25-25,38 / Römer 9,19-10,11 / Psalm 58,1-12 / Sprüche 23,6-8


Und ich rief dort, am Fluss Ahawa, ein Fasten aus, damit wir uns vor unserem Gott demütigten, um von ihm einen geebneten Weg zu erbitten für uns und für unsere Kinder und für alle unsere Habe. Denn ich hatte mich geschämt, vom König Soldaten und Pferde zu unserer Unterstützung gegen den Feind auf dem Weg zu erbitten. Wir hatten nämlich zum König gesagt: die Hand unseres Gottes ist zum Guten über allen, die ihn suchen, aber seine Macht und sein Zorn sind gegen alle, die ihn verlassen. (Esra 8,21-22)

Theoretisch wissen wir, dass Gott allmächtig ist, dass er uns beschützt und bewahrt. Aber ziehen wir aus unserem Wissen auch Konsequenzen für den Alltag, oder versuchen wir ängstlich, uns gegen alles Mögliche abzusichern?

Als Esra mit viel Gold und Silber aus der Babylonischen Gefangenschaft nach Jerusalem zurückkehrte, war es „leichtsinnig“, dies ohne besonderen Schutz zu tun. Doch Esra hatte dem König bezeugt, dass die Hand Gottes über ihm und seinem Volk ist. Konnte er nach diesem Zeugnis um Soldaten bitten und damit ausdrücken, dass Vertrauen auf Gott alleine nicht genügt oder Gott nur durch die Soldaten schützen könne? Esra merkte, dass er sich dadurch unglaubwürdig machen würde. Er beschloss, sich mit Fasten und Gebet vor Gott zu demütigen, um dessen Beistand zu erbitten – und wurde nicht enttäuscht!


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