Danken

Jan 18

Heutige Bibellese:

1.Mose 37,1-38,30 / Matthäus 12,22-45 / Psalm 17,1-15 / Sprüche 3,31-32


Und das Fleisch seines Dank-Heilsopfers soll am Tag seiner Darbringung gegessen werden; er soll nichts davon liegenlassen bis zum Morgen. (3.Mo 7,15)

Die Israeliten konnten Gott aus Dankbarkeit ein Opfer darbringen. Das Fleisch dieses Opfers durfte von dem Darbringenden und anderen Personen am Tag der Darbringung gegessen werden. Wenn aber Reste übrig blieben, durften sie am folgenden Tag nicht mehr gegessen werden, weil sonst das Opfer von Gott nicht mehr als wohlgefällig betrachtet wurde. Im Gegenteil: Es galt als unrein und wenn jemand davon gegessen hätte, hätte er die Sündenschuld tragen müssen.

Zwar bringen wir Gott keine Tieropfer mehr dar, doch trotzdem können wir einiges aus dieser Anordnung lernen. Wir können Gott viel einfacher danken: im Gebet. Das ist ein großes Vorrecht, das wir täglich nutzen sollten. Und ebenso, wie der Israelit nur einen Tag vom Dankopfer essen durfte, so sollten auch wir nicht länger als einen Tag für eine Sache danken. Lasst uns täglich die Augen für Gottes Handeln in unserem Leben offen halten. Wir werden jeden Tag genug Gründe zum Danken finden und nicht darauf angewiesen sein, für „alte, abgestandene“ Dinge zu danken.


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