Der Wille des Vaters
Heutige Bibellese:
5.Mose 5,1-6,25 / Lukas 12,8-34 / Psalm 78,54-72 / Sprüche 12,17-18
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Ps 22,2)
Es ist verblüffend, wie viele alttestamentliche Prophetien, besonders aus den Psalmen, bei der Kreuzigung Jesu erfüllt wurden. Spätestens diese Tatsachen sollten jeden Zweifel an der göttlichen Inspiration der Bibel zerstreuen.
Obigen Satz rief Jesus am Kreuz (Mt 27,46). Sein ganzes Leben über hatte er den Willen des Vaters getan.
[...] denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Joh 6,38)
Doch als er am Kreuz hing, musste der Vater ihn verlassen, weil er dort die Strafe für unsere Sünden trug (Jes 53,5). Als Gott ihn – um unserer Errettung willen – zur Sünde machte (2.Kor 5,21), musste er sich von seinem geliebten Sohn abwenden, weil Gott zu heilig, zu rein ist, um Böses auch nur anzusehen.
Du hast zu reine Augen, um Böses mitansehen zu können, und Verderben vermagst du nicht anzuschauen [...] (Hab 1,13)