Häuser

Aug 29

Heutige Bibellese:

Habakuk 1,1-3,19 / Apostelgeschichte 20,2 / Römer 1,1-17 / Psalm 44,10-27 / Sprüche 22,7


So spricht der HERR der Heerscharen: Dieses Volk sagt: Die Zeit ist noch nicht gekommen, das Haus des HERRN zu bauen. [...] Ist es für euch selber an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus verödet daliegt? (Hag 1,2.4)

Das Bild, das Haggai uns von seinen Zeitgenossen gibt, ist auch heute für viele Menschen zutreffend. Ein eigenes Haus zu haben, gehört zum Lebensziel vieler Menschen. Doch wer ein Haus hat, hat immer Arbeit (Garten, Renovierungen etc.).

Natürlich ist der Besitz eines Hauses an sich nicht schlecht. Man kann ein Haus z.B. nutzen, um Glaubensgeschwister einzuladen, um sich gegenseitig im Glauben zu stärken. Oder man kann Nichtglaubende einladen und so Gelegenheiten schaffen, von dem eigenen Glauben Zeugnis zu geben. Doch das kann man (in begrenztem Rahmen) auch in einer Wohnung tun.

Daher sollte man sich vor dem Kauf eines Hauses auch bewusst machen, dass ein Haus viel Arbeit mit sich bringt. Die dafür nötige Freizeit steht dann nicht mehr für die Mitarbeit am Haus Gottes, der Gemeinde, zur Verfügung. Während unsere Häuser nur irdisch und vergänglich sind, hat das Haus Gottes Ewigkeitswert. Überlegen Sie genau, an welchem Haus Sie wie viel bauen möchten!


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