1.Mose 19

Jan 08

Heutige Bibellese:

1.Mose 18,16-19,38 / Matthäus 6,24-7,11 / Psalm 8,1-10 / Sprüche 2,10-22


Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden. (1.Kor 11,31-32)

Genau diese Wahrheit wird uns in Kapitel 19 veranschaulicht. Lot war ein Glaubender, ein „Gerechter“ (2.Pt 2,7). Doch er versäumte es, sich selbst zu richten. Unbekümmert nahm er am Leben der bösen und sündigen Bewohner Sodoms teil (13,13) – obwohl ein Glaubender sein Leben regelmäßig am Wort Gottes überprüfen und jede Sünde bekennen und unterlassen sollte. Wenn ein Glaubender zu diesem Selbstgericht nicht bereit ist, dann schreitet der Herr ein. Sein Gericht besteht darin, zu züchtigen, um den Glaubenden auf den rechten Weg zu führen. Dadurch wird der Glaubende davor bewahrt, mit der Welt verurteilt zu werden – so wie auch Lot vor dem Gericht über Sodom (ein Bild für die Welt) bewahrt wurde. Die Sicherheit, dass jeder Glaubende wie Lot gerettet wird, sollte uns aber nicht zu einem leichtfertigen Lebensstil verleiten. Denn obgleich Lots Leben gerettet wurde, so hatte er doch alles verloren. Gleichsam wird auch jeder weltlich lebende Glaubende nur wie durchs Feuer gerettet, während sein ganzes Lebenswerk untauglich ist und verbrennt (1.Kor 3,15).

Wer sich dagegen selbst von der Welt absondert, indem er sein Leben regelmäßig im Lichte Gottes überprüft, der kann das Gericht wie Abraham aus sicherer Entfernung betrachten (V.27-28) und wird im Himmel vom Herrn Lohn empfangen (1.Kor 3,14).


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