2.Korinther 4,1-12

Aug 14

Heutige Bibellese:

Jesaja 43,8-45,13 / 2.Korinther 4,1-12 / Psalm 34,1-11 / Sprüche 21,8-10


Im letzten Kapitel wurde dargelegt, wie herrlich der Dienst des Evangeliums, der Dienst des Geistes, ist (3,6). Diese Herrlichkeit übertrifft die Herrlichkeit des Gesetzes um ein Vielfaches (3,9-10), sie ist bleibend (3,8.11) und hat Veränderungskraft (3,18). Angesichts dieser überwältigenden Herrlichkeit, dessen Diener Paulus durch das Erbarmen Gottes geworden war – ja eigentlich wir alle – (V.1; 1.Tim 1,12-16), ermattete er nicht, selbst wenn es Widerstände gab. Warum ermatten wir so schnell? An der Herrlichkeit Gottes und an der Herrlichkeit des Evangeliums hat sich nichts geändert. Ist uns nicht mehr bewusst, wie groß die Herrlichkeit ist, die in uns ist und die wir anderen sichtbar machen sollten? Sind wir träge darin geworden, die Herrlichkeit des Herrn zu betrachten?

Sind uns die Ungläubigen so gleichgültig, dass wir ihnen den Schatz verheimlichen wollen und sie nicht dazu einladen, daran teilzuhaben? Oder fürchten wir Verachtung und Ansehensverlust? Trauen wir uns nicht zu, von seiner Herrlichkeit zu zeugen?

Haben wir vergessen, dass wir nichts aus eigener Kraft tun sollen, sondern seine Kraft wirken lassen müssen? Deshalb brauchen wir uns um nichts zu sorgen. Paulus war kein eleganter, sondern ein verachteter Redner (10,10). Er kannte Bedrängnis, Verfolgung und sogar Todesgefahr, doch in aller Schwachheit offenbarte sich die Kraft Gottes (V.8-12). Gottes Kraft ist unveränderlich, er wird auch uns nicht im Stich lassen!


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