1.Mose 47

Jan 23

Heutige Bibellese:

1.Mose 47,1-48,22 / Matthäus 15,1-28 / Psalm 20,1-10 / Sprüche 4,20-27


An Abraham wurde die Erwählung gezeigt, an Isaak die Sohnschaft, zu der die Erwählten zuvorbestimmt sind (Eph 1,5), an Jakob die Zucht, die zur Sohnschaft gehört (Hebr 12,5-11) und an Josef schließlich der Erbe und die Erbschaft. Josef ist eine Vorschattung des verworfenen, auferstandenen und verherrlichten Christus, der schließlich das tausendjährige Reich erben wird – wie in Kapitel 47 dargestellt, wo wir erfahren, wie Josef über ganz Ägypten herrschte.

Doch warum wird Asenat, die Frau Josefs, die ein Bild für die himmlische Braut (die Gemeinde) ist, in dieser Darstellung der Erbschaft gar nicht erwähnt? Der Grund ist nicht der, dass sie „leer“ ausging. Sie erbte etwas Besseres als ein Stück Land. Ihre Segnung und ihr Erbteil lagen in der Vereinigung mit ihrem Herrn. Wir Christen werden allezeit bei ihm, Jesus, sein (1.Thess 4,17) und nicht mehr von ihm unterschieden werden. Asenat ging in Josef auf und wurde sozusagen nur noch in ihm gesehen.

Wir sind Miterben Christi (Röm 8,17), in IHM haben wir unser Erbteil erlangt (Eph 1,11).

Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre. (Offb 20,6)


Nächster Tag Vorheriger Tag