Matthäus 25,31-46

Febr 08

Heutige Bibellese:

2.Mose 4,1-5,21 / Matthäus 25,31-26,13 / Psalm 31,20-25 / Sprüche 9,7-9


Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, da ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus. (Kol 3,23-24)

Die Aufforderung, alles, was wir tun, so zu tun als täten wir es für den Herrn, ist bereits hoch. Wir sind gefordert, unsere Arbeit in bestmöglicher Qualität zu erledigen, mit ganzer Hingabe und Ausdauer usw.. Und das auch dann, wenn die Vorgesetzten launisch oder herrschsüchtig sind, wenn der Ehepartner gereizt ist oder die Kinder nerven. Denn wir dienen in erster Linie gar nicht jenen, sondern unserem Herrn.

Aber in seiner Rede über das Endgericht übertrifft Jesus diese Aussage noch weit: Alles, was wir an anderen Menschen tun, wird von unserem Herrn Jesus so betrachtet, als täten wir es direkt an IHM. Und umgekehrt bedeutet jedes Unterlassen oder Verweigern von Hilfe, Ermunterung usw., dass wir diese Dinge unserem Herrn nicht getan haben!

Möge der Herr es bewirken, dass wir in unserem Nächsten nicht nur einen von ihm geliebten Menschen sehen, sondern auch ein Stückchen ihn selbst, damit wir dem Nächsten so begegnen, als sei es der Herr selbst!


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