1.Johannes 2,18-27

Nov 30

Heutige Bibellese:

Daniel 7,1-28 / 1.Johannes 2,18-3,6 / Psalm 119,161-176 / Sprüche 28,19-20


Die „Kindlein“, die ganz jungen Glaubenden, haben am meisten Ermahnung nötig. Ihr Glaube ist noch jung und schwach und die Gefahr, verführt zu werden, entsprechend groß. Schon im ersten Jahrhundert, als dieser Brief geschrieben wurde, stellte Johannes fest, dass die letzte Stunde gekommen sei (V.18). Erkennungszeichen dafür ist das Auftreten vieler Antichristen. In der Endzeit wird dieses Phänomen in dem Auftreten des Antichristen, dem Menschen der Gesetzlosigkeit (bzw. Sünde, vgl. 3,4), gipfeln (2.Thess 2,3; Off 13).

Doch woran erkennt man die Antichristen, die die Glaubenden verführen wollen? Antichristen leugnen, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Sie leugnen nicht Gott, wohl aber, dass Jesus Christus sein Sohn ist! Deshalb haben sie weder den Vater noch den Sohn (V.22-23), sondern sind gefährliche Verführer (V.26), die besonders die Kindlein von der Wahrheit abzuziehen versuchen.

Doch die Kindlein sind ihnen nicht schutzlos ausgeliefert. Sie haben die Salbung von dem Heiligen (d.h. den Heiligen Geist) und damit alles Wissen (V.20, Joh 6,69; 14,26). Auch diese Aussage bestätigt, dass jeder Glaubende, selbst ein Neubekehrter, bereits den Heiligen Geist besitzt!

Die Glaubenden benötigen diese falschen, antichristlichen Lehrer nicht, weil sie den Heiligen Geist als Lehrer haben. Der würde sie, so Johannes, über alles belehren (allerdings nicht ohne die Bibel, Gottes Wort). Die Belehrung des Heiligen Geistes ist wahr und ohne Lüge. Wenn wir gemäß seiner Belehrung in Christus bleiben, sind wir vor Verführungen geschützt (V.27)!


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