Psalm 144

Dez 25

Heutige Bibellese:

Nehemia 3,14-5,13 / Offenbarung 17,1-18 / Psalm 144,1-15 / Sprüche 30,18-20


David erwartete große irdische Segnungen für sich und sein Volk (V.12-15). Das ist keinesfalls Ausdruck einer fleischlichen Gesinnung. Israel sind irdische Verheißungen gegeben, die sich im Tausendjährigen Reich auch noch erfüllen werden. Dann wird geistliches, gottesfürchtiges Leben zu irdischen Segnungen führen. Doch dass irdischer Segen nicht das höchste Ziel ist und keinen beständigen Schutz bietet, das wusste auch David. Deshalb sucht er nicht in Gold und anderen Kostbarkeiten Halt und Schutz (die ihm als König Israels reichlich zur Verfügung standen), sondern im HERRN! Er sollte ihm Zuflucht, Erretter und Schild sein (V.2). Ihm war die Nichtigkeit und Vergänglichkeit alles Irdischen nur zu bewusst (V.3-4) – viel bewusster, als manchem Christen heute!
Natürlich sollen wir nicht nach irdischen, sondern nach geistlichen Segnungen streben. Wen der Herr mit Reichtum beschenkt hat, der trägt eine hohe Verantwortung, diese Güter verantwortungsvoll zu benutzen. Wir sollen nicht nur an das „Hier und Jetzt“, sondern auch an die Zukunft im Himmel denken und für das wirkliche Leben Schätze sammeln. Und dennoch lädt der Herr uns ein, das, was er uns anvertraut hat, in vernünftigen Maßen auch selbst zu genießen.

Den Reichen ... gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewissheit des Reichtums Hoffnung zu setzen - sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss - Gutes zu tun, ... freigebig zu sein, mitteilsam, indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, um das wirkliche Leben zu ergreifen. (1.Tim 6,17-19)


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