Offenbarung 16,13-19

Dez 24

Heutige Bibellese:

Nehemia 1,1-3,13 / Offenbarung 16,1-21 / Psalm 143,1-12 / Sprüche 30,17


Kurz vor dem Wiederkommen des Herrn Jesus Christus wird die „dämonische Dreieinheit“ aus Drachen, Tier und falschem Propheten (dem zweiten Tier bzw. Antichrist aus Kap. 13) zusammenwirken, um die Kriegsheere zum Kampf zu versammeln. Dazu kommen aus ihren Mündern unreine Geister hervor, wie Frösche. Damit bestätigt sich die Aussage des Herrn, dass das, was aus dem Mund des Menschen herausgeht, diesen verunreinigt (Mt 15,11). Die Geister verführen die Menschen durch dämonische Zeichen. Alle Könige der Erde werden sich dadurch täuschen lassen. Doch es wird kein gewöhnlicher Krieg sein, zu dem sie ausziehen, sondern ein Krieg gegen das Lamm und sein Volk (17,14). Es ist der Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen. Die Geister müssen nicht notwendig bewirken, dass sich alle Nationen verbünden, die sich in Harmagedon gegen Jerusalem versammeln. Sie können auch unabhängig voneinander kommen (Dan 11,40.44). In 19,19 finden wir die Fortsetzung dessen, was in Harmagedon geschehen wird: die Vernichtung der Heere sowie des Tieres und des falschen Propheten.

Nachdem die fünfte und sechste Schale den Thron und das Reich des Tieres angegriffen haben, trifft die letzte Schale die Luft – den Satan selbst. Denn er ist der Fürst der Macht der Luft (Eph 2,2). Dann „ist es geschehen“, der Grimm Gottes ist vollendet (15,1).

Es folgt das größte je geschehene Erdbeben – ein totaler Zusammenbruch der ganzen Zivilisation, die der Mensch aufgebaut hat; ein von Gott bewirkter Umsturz. Dieses Gericht gilt hauptsächlich einer großen Stadt (Rom – als Hauptstadt des Reiches) und den Städten der Nationen. Der Untergang Roms wird nicht lokal beschränkt bleiben, sondern die ganze Welt mitziehen.


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