Markus 12,42

März 06

Heutige Bibellese:

3.Mose 13,1-59 / Markus 12,38-13,13 / Psalm 51,1-21 / Sprüche 10,31-32


Ein Lepton (Scherflein) war die kleinste römische Münze, die es in Judäa gab. Die Witwe, die Jesus beobachtete, besaß genau zwei solcher Münzen. Das war ihr ganzer Lebensunterhalt. Nach dem Tempelgesetz musste man mindestens zwei Lepta in den Tempelschatz einwerfen. Deshalb hatte die Witwe nur die Alternativen alles oder nichts zu geben – und sie gab alles! Welcher Glaube und welches Vertrauen auf ihren großen Schöpfer und Erhalter spricht doch aus ihrer großen Gabe! Sind wir bereit, alles für unseren Herrn zu geben? ER hat alles für uns gegeben: erst gab er seinen himmlischen Reichtum (seine Herrlichkeit) auf, um Mensch zu werden, und dann gab er sogar noch sein Leben und starb schmachvoll für unsere Sünde am Kreuz. Wie reagieren wir auf seine große Liebe?

Kennen Sie den Spruch: Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn? Wer Jesus Herr nennt, muss alles unter den Willen seines Herrn stellen (sein ganzes Leben, seine Lebenspläne, seinen ganzen Besitz usw.). Das heißt nicht automatisch, alles verkaufen und spenden zu müssen, aber es heißt bei allem zu fragen „Was soll ich tun, Herr?“ (Apg 22,10) und bereit zu sein, den Willen des Herrn zu tun, egal was es „kostet“.


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