Psalm 9,2

Juli 11

Heutige Bibellese:

2.Könige 4,18-5,27 / 1.Thessalonicher 2,9-3,13 / Psalm 9,1-13 / Sprüche 19,1-2


Besonders in den Psalmen lesen wir immer wieder, dass die Menschen einen großen Wunsch hatten: Den Herrn aus ganzem Herzen zu preisen und von seinen Wundertaten zu erzählen (V.2). Besonders David, von dem auch Psalm 9 stammt, hat immer wieder erlebt, dass er von Feinden umgeben war. Und immer wieder durfte er erleben, dass der Herr ihn gerettet hat, während seine Feinde umkamen. Ja, wer das erlebt, der kann gar nicht anders, als den Herrn zu preisen und von seinen Wundern zu erzählen.
Aber hat der Herr für uns weniger getan? Jeder Mensch ist „vom Feind“ umlagert (1.Pt 5,8). Der große Feind der Menschen ist der Teufel. Aber als Jesus Christus am Kreuz starb, hat er den Teufel besiegt (Hebr 2,14). Der Feind ist für immer vernichtet! Lässt das unsere Herzen kalt, oder haben wir wie David den Wunsch, nicht nur den Herrn für sein Werk zu preisen, sondern auch anderen von seinem Werk zu erzählen? Die Apostel konnten nicht anders, als davon zu reden, was Jesus getan hat:

Denn es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden. (Apg 4,20)


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