Psalm 82

April 11

Heutige Bibellese:

5.Mose 13,2-15,23 / Lukas 14,7-35 / Psalm 82,1-8 / Sprüche 12,24


Der Begriff Elohim (Götter, Mächtige) bedeutet in Ps 82 sowie 2.Mo 21,6; 22,8+9 wohl „Richter“ (so die Übersetzung der Unrevidierten Elberfelder Bibel).
Die Gegenwart Gottes in der Gottesversammlung (Israel) hätte zu gerechtem Gericht führen sollen. Aber Israel richtete nicht nach den gerechten Maßstäben Gottes (V.2-5). Deshalb muss Gott selbst auf die Erde kommen, um den Geringen, Waisen, Elenden und Bedürftigen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und sie aus der Hand der Gottlosen zu retten (V.3-4). Wenn Gott „aufsteht“ (V.8) und in der Person Jesus Christus das zweite Mal auf diese Erde kommt, dann wird er alle lebenden Menschen richten, sein Friedensreich aufrichten und tausend Jahre lang über diese Erde herrschen und gerechtes Gericht führen.
Vers 6 wird von Jesus zitiert, um zu zeigen, dass sein Anspruch, Gottes Sohn zu sein, keinesfalls gotteslästernd ist, sondern Aussage ihres Gesetzes:

Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter“? Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging – und die Schrift kann nicht aufgelöst werden – sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn? (Joh 10,34-36)


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