1.Korinther 5,6-8

Juli 23

Heutige Bibellese:

Hosea 1,1-3,5 / 1.Korinther 5,1-13 / Psalm 18,33-51 / Sprüche 19,24-25


Als Gott in Ägypten alle Erstgeborenen schlug, gab es nur eine Möglichkeit, dem zu entgehen: indem die Familie ein Lamm schlachtete und das Blut an die Türpfosten strich. Anschließend führte der Herr das Volk aus der Sklaverei in Ägypten heraus. Da der Aufbruch schnell erfolgte, war der Brotteig noch nicht gesäuert. Als Erinnerung an die Rettung der Erstgeborenen und die Befreiung aus der Sklaverei sollte Israel jedes Jahr das Passahfest feiern und anschließend sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen (2.Mo 12). Das alttestamentliche Passahfest hat, wie vieles, eine neutestamentliche Entsprechung. Christus starb als Passahlamm, um unsere Sünden zu tragen und uns vor dem Tod wegen unserer Sünden zu retten (Joh 1,29; Röm 6,23). Deshalb sollen wir den Rest unseres Lebens Festfeier halten, indem wir den Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit aus unserem Leben ausfegen! Jeder soll sehen können, dass wir ein neuer Teig sind. Interessant ist Vers 7. Wir sind bereits ungesäuert (der Stellung nach), weil Christus für unsere Sünden gestorben ist und damit die Wirkung der Sünde (den Tod) beseitigt hat. Es kann aber sein, dass das Leben eines Christen nicht dieser Stellung entspricht, sondern von Sünde bestimmt ist. Deshalb ist die Aufforderung wichtig, den Sauerteig aus dem Leben auszufegen und so ungesäuert zu sein, wie es unserer Bestimmung entspricht. Wir sind von der Sklaverei der Sünde befreit – lasst uns entsprechend leben (Röm 6,16-18)!