Sprüche 29,25

Dez 16

Heutige Bibellese:

Sacharja 14,1-21 / Offenbarung 8,1-13 / Psalm 135,1-21 / Sprüche 29,24-25


Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den HERRN vertraut, ist in Sicherheit. (Spr 29,25)

Die Bibel gibt uns einige anschauliche Beispiele für die Gültigkeit dieses Spruches – sowohl in negativer wie in positiver Hinsicht.
Als Abraham während einer Hungersnot nicht auf Gott vertraute, sondern nach Ägypten zog und seine Frau Sara als seine Schwester ausgab, geriet er in eine Falle und hätte fast seine Frau (und damit auch die Verheißung Gottes auf den Nachkommen!) verloren (1.Mo 12,10-20). Menschenfurcht kann zu ungerechtem Gerichtsurteil führen (5.Mo 1,17). Doch das schlimmste ist wohl, dass Menschenfurcht einen Menschen davon abhalten kann, seine Sünde zu bekennen und zu Gott umzukehren. Aus Angst davor, was die anderen von einem denken, setzt man das ewige Leben aufs Spiel!
Auch die zweite Hälfte des Spruches hat sich im Leben vieler Glaubender bestätigt. Paulus erlebte unzählige Verfolgungen, Nachstellungen, Gefangenschaften und Todesgefahren, und immer wieder durfte er erfahren, dass er trotz allem in Sicherheit war und der Herr ihn immer wieder rettete. Selbst im Tod ist der Glaubende sicher, denn der Tod ist ein Hineingerettetwerden in das ewige Leben des himmlischen Reiches.

Der Herr wird mich retten von jedem bösen Werk und mich in sein himmlisches Reich hineinretten. (2.Tim 4,18)