Psalm 38,5.11

Aug 22

Heutige Bibellese:

Jesaja 66,1-24 / 2.Korinther 9,1-15 / Psalm 38,1-23 / Sprüche 21,27


In Vers 5 bekennt David, dass ihm seine Sünden über den Kopf wachsen. In V.11 beschreibt er drei Auswirkungen der Sünde auf sein Leben. Sein Herz pocht – eine Folge des schlechten Gewissens, das man nach dem Sündigen hat. Man kann versuchen, alles zu verdrängen, und wird doch nur feststellen, dass das Gewissen nicht so schnell zu beruhigen ist. Nur ein Sündenbekenntnis und das Vertrauen auf die zugesagte Vergebung (1.Joh 1,9) kann das Gewissen wieder reinigen!
Eine andere Auswirkung der Sünde ist Kraftlosigkeit. Jede unvergebene Sünde lässt die geistliche Kraft schwinden, da sie die Beziehung zum Herrn schwächt. Ferner kann ein schlechtes Gewissen durch psychosomatische Effekte auch zu körperlicher Kraftlosigkeit führen.
Schließlich trübt die Sünde das Licht der Augen; das geistliche Sehvermögen schwindet, weil man sich nicht traut, direkt in das Licht des Herrn zu treten (Joh 3,20), das die Sünde aufdeckt. Vielleicht versucht man sogar, das Gewissen zu beruhigen, indem man sich selber rechtfertigt und dadurch noch aktiv die Augen verschließt!
Sünde an sich ist schon schlimm, aber je länger wir selbst damit herumdoktern anstatt sie zu bekennen und Vergebung zu empfangen, desto schlimmer wird es.
Wenn wir dagegen Vergebung empfangen haben, ist das Herz wieder rein und wir können die Gemeinschaft Gottes erneut genießen (Hebr 10,22)!